Innere Balance

Wo genau befindet sich deine innere Mitte? Und wie komme kommst du dahin? Wie findest du zwischen Alltag, Beruf und Familie noch Platz für dich? Die vielen Herausforderungen des täglichen Lebens lassen vermeintlich oft wenig Raum für wirklich deine persönlichen Bedürfnisse.

 

Immer mehr Menschen machen sich auf die Suche nach einer Lösung für den Umgang mit Stress.
Programme für Achtsamkeit, Meditation, Yoga oder auch Work-Life Balance liegen voll im Trend.

 

Die Verkaufszahlen für frei verkäufliche beruhigende Substanzen, nervenschonende Medikamente und schlaffördernde Produkte sind in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen. Genauso wie die die ärztlichen Rezepte für Medikamente gegen Stress, Schlafprobleme und die daraus folgenden körperlichen Symptome.

 

Auf der Suche… nach… wonach eigentlich genau?

 

In den letzten Monaten sind immer mehr Patienten zu mir gekommen die mich fragen, ob ihre körperlichen Beschwerden nicht vielleicht doch einen emotionalen bzw. psychischen Hintergrund haben. Menschen die mitten im Leben stehen und trotzdem das Gefühl haben etwas zu vermissen.

 

Tatsache ist das wir uns oft von unserem äußeren Leben einbinden lassen und uns keine Zeit mehr für unsere eigenen inneren Bedürfnisse nehmen.
Wir erfüllen mit Freude die Anforderungen anderer: Vorgesetzte, Kollegen, Kinder, Freunde, Partner usw.
Sobald wir uns unseren eigenen Wünschen widmen, und das womöglich zu Lasten der Verpflichtungen die wir uns selber auferlegt haben, sobald wir uns entscheiden anzufangen „Nein“ zu sagen, kommt da diese innere Stimme die uns ein schlechtes Gewissen einreden möchte.

 

Egoismus oder Selbstfürsorge?

 

Das Wort Egoismus bedeutet eigentlich nicht mehr als „Eigeninteresse“ oder auch „Eigenliebe“.
In unserem Sprachgebrauch ist die Auslegung von Egoismus jedoch eine ganz andere. Wenn wir von Egoismus sprechen, betrachten wir ihn negativ. Menschen die egoistisch denken und handeln sind nicht besonders beliebt, weil sie ihre eigenen Interessen über die der Anderen stellen.
Nun gibt es natürlich sehr unterschiedliche Ausprägungen von Egoismus, daher bevorzuge ich in diesem Zusammenhang eher das Wort „Selbstfürsorge“.

 

Die Macht deiner Bedürfnisse

 

Nur wenn du deine eigenen Bedürfnisse kennst, deine Kraftquellen regelmäßig auffüllst und aus dir selber heraus Ruhe findest, hast du genug Ressourcen um andere davon profitieren lassen zu können.

 

Bist du ein eher introvertierter Mensch, schöpfst und Kraft und Energie aus Ruhe und Stille? Oder bist du eher extrovertiert und genießt die Gesellschaft und brauchst viel Bewegung um die eigenen Reserven wieder zu füllen?

Natürlich gibt es eine Vielzahl an Bedürfnissen, körperliche, emotionale und psychische. Jedes Bedürfnis für sich kann eine eigene Kraftquelle darstellen.
Wenn du deine innere Mitte, deine eigene Balance und Kraftquelle finden möchtest, solltest du dir über deine inneren und äußeren Bedürfnisse im Klaren sein.
Im Grunde ist es gar nicht so schwierig auch in turbulenten Zeiten die Ruhe selbst zu sein. Wenn du deinen inneren Wert und deine Kraftquellen kennst, kannst du deine Ressourcen jederzeit auffüllen.

 

Die Zeit die du dafür zur Verfügung hast, ist dabei nicht unbedingt von Bedeutung. Auch kurze Glücksmomente wie ein Telefonat mit Freunden, ein Kaffee in Ruhe, eine halbe Stunde spazieren oder auch nur ein paar bewusste tiefe Atemzüge können dein inneres Gleichgewicht dann leicht wieder herstellen.

 

Selbsterkenntnis ist der erste Schritt

 

Sobald du erkannt hast was dir gut tut, kannst du deine Priorität darauf setzen, dir Zeit dafür einplanen und dir selbst jeden Tag etwas gönnen.

 

Hier einige Ideen was mir zum Beispiel hilft Stress abzubauen und meine innere Balance zu stärken:

 

Sport

baut meine Stresshormone ab und hilft mir mein Körperbewusstsein zu steigern

 

Yoga

diese Mischung aus Bewegung und Kräftigung, in Kombination mit Atemtechnik und Meditation, ist für mich ein perfekter Ausgleich zu meinem manchmal hektischen Alltag

 

Meditation

hilft mir meine innere Ruhe durch bewusste Atmung, Selbstreflektion und Entspannung zu finden. Ich bin dann ganz nah bei mir.

 

Atemübungen

mittlerweile kann ich meine Herzfrequenz bewusst durch langsame Atmung senken, und somit treten Entspannung und Ruhe mit etwas Übung praktisch sofort ein

 

Spaziergänge

die Natur wirkt auf mich beruhigend, der Sauerstoff erfrischt jede meiner Zellen

 

Achtsamkeit

wenn ich mir Zeit nehme meine Umwelt einen Moment bewusst und ohne Bewertung wahrzunehmen vergesse ich alles Andere

 

Natürlich gibt es noch sehr viel mehr Möglichkeiten, je nach dem was du als deine Kraftquelle findest. Es lohnt sich auf jeden Fall mal darüber nachzudenken.

 

Ich wünsche dir eine schöne Suche …

 

Schreib mir falls du Fragen oder Anregungen zu diesem Artikel hast.

 

Saskia
Heilpraktikerin und Coach bei YouRetreat

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About the author : Saskia Druskeit

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