Bitterstoffe

Sauer macht lustig, und bitter macht gesund

 

Bittere Pille, bittere Medizin: unsere Sprache deutet schon darauf hin, dass die meisten Menschen heute keine bitteren Nahrungsmittel mehr gerne zu sich nehmen.
Aber wusstest du, dass Bitterstoffe unglaublich gesund sind?
Jetzt im Herbst, wenn die Tage kürzer und ungemütlicher werden, neigen wir dazu wieder mehr schwereres und kalorienhaltigeres Essen zu uns zu nehmen. In früheren Jahrhunderten war das durchaus Sinnvoll um uns für den langen, entbehrungsreichen Winter zu rüsten.
Gerade wenn wir zu viel des Guten zu uns nehmen, muss unser Körper Höchstleistungen vollbringen.
Wäre es nicht grossartig wenn wir unsere Verdauung dabei ganz einfach unterstützen könnten?
Kein Problem

 

Bitterstoffe unterstützen unseren Körper,

 

Sie fördern die Verdauung indem sie unsere Leber anregen die Galle zu bilden. Gallenflüssigkeit wiederum brauchen wir um Fette aufzuspalten, Nährstoffe aufzunehmen und somit jede Zelle gut damit zu versorgen. Außerdem bindet die Galle Abfallstoffe, Giftstoffe und Stoffwechselendprodukte, und hilft diese aus dem Körper zu entfernen. Somit wird auch das Blut gereinigt, und Herz- Kreislauferkrankungen vorgebeugt.

 

Unsere Ernährung

 

Heute finden wir kaum mehr bittere Zutaten auf unserem Speiseplan. In vielen naturheilkundlichen Richtungen spielen Bitterstoffe aber eine große Rolle in der Medizin. Wir haben schlichtweg den positiven Aspekt auf die Gesundheit zu Gunsten des Geschmacks geopfert.
Dabei zeigt die Erfahrung das Bitterstoffe durch so viele positive Effekte zur Gesundheit, Vitalität und Langlebigkeit beitragen können.

Die Lebensmittelindustrie hat unseren Geschmackssinn in den letzten Jahrzehnten immer mehr auf salzig und süß geprägt.
Ursprünglich gab es in der Natur, und somit in der Ernährung der Menschheit sehr viel mehr bittere Nahrung als süße. Und Salz war damals so teuer, dass es nur sehr sparsam verwendet wurde.

Durch den Einsatz von Geschmacksverstärkern wie Glutamat wurden auch ursprünglich eher fade Gerichte für unseren Geschmackssinn sehr schmackhaft. Das alles hatte aber zur Folge, dass wir die dringend benötigten Bitterstoffe heute lieber meiden und uns somit viel eher Verdauungsprobleme beschäftigen.

 

Gesundheit beginnt im Darm

 

Im Darm sitzt nicht nur eine Vielzahl unserer Abwehrzellen, eine gesunde Verdauung beugt auch anderen Beschwerden wie Blähungen, Magenverstimmung oder Sodbrennen vor. Auch die Bauchspeicheldrüse und die Gallenblase profitiert von einer guten Verdauung.

Wenn der Darm seiner Verdauungsfunktion gut nachkommen kann und Giftstoffe schnell ausscheiden kann, sinkt auch das Risiko für Allergien und Autoimmunerkrankungen.

 

Wo beginnt die Wirkung?

 

Bereits auf der Zunge beginnen die Bitterstoffe ihre Wirkung zu entfalten.
Der Geschmack regt die Speichelbildung an, der Magen fängt an zu arbeiten, Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse werden angeregt die lebenswichtigen Verdauungsenzyme zu bilden um die Nahrung zu verdauen.

 

Gesunde Ernährung ist trotzdem wichtig

 

Natürlich können die Bitterstoffe helfen unsere Verdauung zu optimieren, zu stärken und somit unsere Gesundheit zu unterstützen.
Das alles hilft aber nicht, wenn wir uns grundsätzlich nicht gut ernähren. Deshalb ist es natürlich auch weiterhin wichtig hochwertige und ausgewogene Nahrung zu sich zu nehmen.

 

Heißhunger auf Süßes?

 

Zuckersucht ade… Tatsächlich helfen Bitterstoffe sehr schnell gegen die ungeliebten Heißhungerattacken auf Süßes.
Ich hätte es wohl nicht geglaubt, aber tatsächlich war meine Schoki-Sucht nach ein paar Tagen Bitterstoff Kur einfach weg. Ohne Selbstdisziplin aufwenden zu müssen. Wichtig ist allerdings die regelmäßige Einnahme von Bitterstoffen. Auch sonstige Gelüste, wie auf Kaffee sind einfach so verschwunden.
Diesen Effekt haben mir schon mehrere Patienten und Kollegen geschildert, deshalb musste ich es mal ausprobieren und es hat funktioniert

Vielleicht ist das ein guter Tipp auch schon für die guten Vorsätze…

 

Aller Anfang ist bitter

 

Es kostet schon ein wenig Überwindung, und am Anfang ist die Abneigung gegen diesen ungeliebten Geschmack wirklich groß. Aber schon nach einigen Tagen wurde die Intensität des Geschmacks weniger, und ich habe mich an die tägliche Dosis Bitterstoffe gewöhnt. Es ist wie ein Trainingseffekt.

Je mehr man Bitterstoffe meidet, umso mehr braucht der Körper sie. Beginnen sie langsam und steigern sie die Menge langsam.

 

Welche Produkte sind geeignet?

 

Bitterstoffe stecken in Nahrungsmitteln wie Grapefruit, Pomelo, Chicoree und Co. Es ist eigentlich ganz einfach: Was bitter schmeckt enthält auch Bitterstoffe…. Es gibt aber auch Bitterstoffe als Nahrungsergänzung in Hülle und Fülle. Ob als Kräuter getrocknet, Pflanzenauszug, Kräuterbitter oder vieles mehr…

Falls du Fragen hast, schreib mir ….

 

Ich wünsche dir eine tolle bittere Erfahrung

 

Saskia
Heilpraktikerin und Coach bei YouRetreat

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About the author : Saskia Druskeit

Saskia Druskeit
Coach und Heilpraktikerin: "SELBST-BEWUSST- SEIN" - Meine Inspiration für dich!