Atmung

Breathe in.
Breathe out.
Repeat.

 

Puhhh, ich hatte es gerade ziemlich eilig und bin jetzt völlig ausser Atem… Ich muss erstmal Luft holen…

 

Wie kommt es eigentlich das wir unsere Atmung immer nur dann bewusst warnehmen, wenn es schwierig wird?
Unsere Atmung ist der einzige lebenswichtige Mechanismus den wir sowohl unbewusst als auch bewusst steuern können.

 

Wir atmen jeden Tag, jede Minute, ganz von alleine. In der allermeisten Zeit sind wir uns unserer Atmung nicht bewusst. Auch in der Nacht atmen wir ganz automatisch, geregelt durch einen Automatismus, unser Atemzentrum im Gehirn.

 

Durch unsere Atmung versorgen wir unseren Körper, jede einzelne Zelle mit dem lebenswichtigen Sauerstoff den wir zum Überleben brauchen. Außerdem entgiften wir durch unsere Ausatmung unseren Organismus vom Abfallprodukt Kohlendioxid.

 

Da dein Atemzentrum wiederum von deinem Nervensystem gesteuert wird, weiß dein Gehirn immer genau in welchem Zustand sich dein Körper gerade befindet. Ob du schläfst, sportlich bist, ob du gestresst bist, dein Atem passt sich automatisch an. Wenn deine Muskeln beim Sport mehr Sauerstoff benötigen beschleunigt sich deine Atmung und dein Herzschlag, um den nötigen Bedarf deiner Körpers zu decken.

 

Da wir über unseren Atem auch entgiften, fühlst du dich nach einem tiefen Atemzug erleichtert und erfrischt.

 

Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass du durch bewusst eingesetzte Atemtechniken deinen Körper und Geist positiv beeinflussen kannst. Die richtige Atmung hat Einfluss auf fast alle Bereiche deines Organismus und damit auf dein Wohlbefinden und deine Gesundheit.

 

Stress zerstört den natürlichen Atemfluss

 

Ein erwachsener Mensch atmet ungefähr zwölf Mal pro Minute. Doch die Art und Weise, WIE er ein- und ausatmet, beeinflusst seine Gesundheit entscheidend.

 

Viele Beschwerden können gelindert werden, wenn das Bewusstsein auf eine gesunde Atmung gerichtet wird. Wenn Angst und Stress dir förmlich “die Luft abschnüren” oder dir “vor Schreck der Atem stockt”, erkennst du, wie hoch der Einfluss äusserer Umstände auf deine Atmung ist.

 

Weil die Atmung unbewusst funktioniert und sich dem individuellen Lebensrhythmus anpasst, atmen viele Menschen oberflächlich und verkrampft. Denn andauernder Stress und Ängste können zu einer Atemfrequenz führen, die eigentlich nur in Fluchtsituationen erforderlich ist.

 

Wer immer wieder zu schnell und oberflächlich atmet, versorgt seinen Körper einerseits mit weniger Sauerstoff, während andererseits auch zu wenig Kohlendioxid abgeatmet wird. Die Muskelanspannung steigt, und der Körper nimmt weniger Schmerzreize wahr.

 

Dieser Mechanismus ist in Ausnahmesituationen zwar hilfreich, bei normalen Lebensumständen gerät der Körper jedoch auf Dauer in eine erschöpfende Mangelsituation.

 

Wie geht „richtig“ Atmen ?

 

Atme möglichst immer durch die Nase ein. Im Gegensatz zur Mundatmung wird bei der Nasenatmung der Atem angewärmt, angefeuchtet und von groben Schadstoffen gefiltert.

 

Nach dem Ausatmen sollte möglichst immer eine kurze Atempause erfolgen, um Ruhe in den Rhythmus zu bringen und vollständig aus dem Stress und der Hektik auszusteigen zu können.

 

Beim Yoga zum Beispiel ist das Zusammenspiel zwischen den körperlichen Übungen und der bewussten Atmung besonders wichtig um Körper und Geist in Einklang zu bringen.

 

Atemübungen gehören auch bei Sportlern zu einem sehr wichtigen Bestandteil des Trainings, um die Leistung zu steigern.

 

Stress bewältigen durch Atmung

 

Die richtigen Atemtechniken können dafür sorgen, dass sich unser Herzschlag verlangsamt und unser Stress sich bewusst reduzieren lässt. Viele Entspannungstechniken bauen auf der richtigen Atmung auf.

 

Wie du atmest, so lebst du.
Andreas Tenzer

 

So, und jetzt erstmal tief durchatmen.

 

Wenn du Fragen oder Anregungen zu diesem Artikel hast, schreib mir gerne.
Saskia, Heilpraktikerin und Coach bei YouRetreat

 

>>Innere Balance

About the author : Saskia Druskeit

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